05. Dezember 2016
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Stethoskop
Therapie von Fußpilz
Fußpilz lässt sich in der Regel gut behandeln. Hierfür stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, die allerdings unterschiedliche Behandlungszeiten erfordern.
Fusspilz

Therapie von Fußpilz

Fußpilz zwischen den Zehen (Tinea pedis interdigitalis), am Fußrand oder unter dem Fuß (Tinea pedis plantaris) verschwindet nicht von alleine. In der Regel lässt sich Fußpilz gut und effektiv behandeln, vorausgesetzt, die für das gewählte Mittel vorgesehene Behandlungszeit wird eingehalten und entsprechende Hygienemaßnahmen, die zudem auch der Vorbeugung dienen, werden umgesetzt. Je nach Ausprägung und Ausmaß der Fußpilzinfektion stehen sowohl rezeptfreie Medikamente (Antimykotika), als auch verschreibungspflichtige Mittel zur Therapie von Fußpilz zur Verfügung.

Lokale Therapie von Fußpilz

Im Anfangsstadium und dann, wenn der Fußpilz noch kein großflächiges Ausmaß angenommen hat, genügen in der Regel lokal wirkende, also äußerlich angewendete Antimykotika, die das Pilzwachstum hemmen bzw. den Pilz abtöten. Diese liegen zum Beispiel in Form von Salben, Sprays, Lösungen oder als Gel vor und sind meistens rezeptfrei in der Apotheke zu bekommen. Meist werden sogenannte Breitspektrum-Antimykotika verwendet, die gegen verschiedene Formen der Pilzinfektion gleichzeitig wirksam sind.

Clotrimazol

Ergostol ist ein Bestandteil der Zellwand bei Pilzen und hier für eine optimale Funktion der Zellen nötig. Unter anderem auch für das Wachstum der Zelle. Durch den Einsatz dieses Ergosterol-Synthese-Hemmers werden die Pilzzellen so weit geschädigt, dass sie absterben. Antipilzmittel mit diesem Wirkstoff sind als Creme, Gel, Spray oder Puder erhältlich.

Miconazol

Der Wirkstoff setzt bei der Therapie von Fußpilz ähnlich an, wie Clotrimazol. Auch dieses Antimykotikum stört die normale Funktion der Pilzzelle so weit, dass diese in ihrem Wachstum gehemmt wird. Dieses Antimykotikum ist in Lösungen, Cremes oder Pudern enthalten.

Terbinafin

Bei Terbinafin handelt es sich ebenfalls um ein auf verschiedene Pilzarten gleichzeitig wirkendes Antimykotikum, das den Aufbau der Zellwände des Pilzes behindert. Es steht als Creme, Gel oder Spray zur Verfügung, kann aber auch oral in Tablettenform eingenommen werden.

Anwendung von Antimykotika

Antipilzmittel, die den Pilz in seinem Wachstum hemmen müssen ausreichend lange angewendet werden. Durch die ständige Erneuerung der Haut und Abstoßung abgestorbener Hautschuppen, „wächst“ auch der Fußpilz mit heraus. Wird die Therapie vorzeitig abgebrochen, befinden sich noch Erreger in der Haut und können sich wieder ausbreiten. Es ist daher besonders wichtig, die Behandlungsdauer einzuhalten und die Anwendung nach der Abheilung etwa drei bis vier Wochen weiterzuführen. Wirkstoffe, die pilzabtötend wirken (zum Beispiel Terbinafin), weisen eine deutlich kürzere Behandlungsdauer auf und müssen zum Teil nur einmal angewendet werden.

Systemische Therapie von Fußpilz

In manchen Fällen, dann, wenn lokale Präparate keinen ausreichenden Erfolg zeigen oder der Pilz sich auch auf andere Körperregionen ausgebreitet hat, sind systemisch wirkende Antipilzmittel für die Therapie von Fußpilz nötig. Diese werden in Form von Tabletten eingenommen und sind verschreibungspflichtig. Ihre Wirkstoffe lagern sich im kreatininhaltigen Gewebe (Haut, Haare, Nägel) ein und entziehen dem Fußpilz dadurch die Wachstumsgrundlage.

Itraconazol

Antimykotika dieser Gruppe wirken ebenfalls auf verschiedene Fußpilzerreger. Der Wirkstoff steht nur als orales Medikament zur Verfügung und weist im Hinblick auf Arzneimittelwechselwirkungen ein hohes Potenzial auf. So aktiviert oder hemmt es die Wirkung von anderen Medikamenten, die gleichzeitig eingenommen werden. Zusätzlich kann es bei der Einnahme teilweise zu unerwünschten Störungen des Magen-Darm-Traktes kommen.

Judith Schomaker

 

Weitere Informationen zur Behandlung, aber auch zur Vorbeugung von Fußpilz erhalten Sie im Ratgeber der Gesellschaft für Dermopharmazie e. V.

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