Ratgeber Fußpilz
Informationen über Hautpilzerkrankungen
Fußpilz: Symptome und Diagnose
Fußpilz kann in drei Erscheinungsformen auftreten, die sich durch ein unterschiedliches Beschwerdebild bemerkbar machen. Am häufigsten tritt die interdigitale Form der Tinea pedis auf. Dabei zeigen sich die Symptome zunächst im Zehenzwischenraum (dem sog. Interdigitalraum) zwischen dem vierten und fünften Zeh. Die betroffenen Hautareale röten sich und beginnen zu schuppen. An den Zehenseitenflächen können mitunter kleine Bläschen auftreten.
Tinea pedis an den Fußsohlen bezeichnet der Mediziner als squamös-hyperkeratotische Form. Auch sie beginnt mit trockener Schuppung, die auf den entzündeten Hautstellen lokalisiert ist. Nach den Fußsohlen werden auch die Fußkanten und später der Fußrücken befallen, was dieser Tinea pedis den Namen Mokassin-Mykose verlieh. Es wurde beobachtet, dass die squamös-hyperkeratotische Form besonders häufig bei Diabetikern auftritt.
Bilden sich im Fußgewölbe und an den Fußkanten Bläschen, die zum Teil nicht aufplatzen, sondern eintrocknen, dann handelt es sich um die sog. vesikulös-dyshidrotische Form. Sie geht in der Regel mit starkem Juckreiz und einem Spannungsgefühl der Haut einher.
Besteht nach einer Untersuchung der Verdacht auf eine Fußpilz-Erkrankung, wird die Diagnose im Regelfall durch eine Laboruntersuchung gesichert. Dafür wird zunächst nach einer gründlichen Reinigung der Haut eine Probe von dem eventuell befallenen Areal genommen. Sie kann unter dem Mikroskop direkt begutachtet werden. Damit ist jedoch nur der Nachweis einer Pilzinfektion, nicht die Bestimmung der Gattung des Pilzes möglich. Bei Bedarf kann der Erregertyp durch Pilzkultur im Labor nachgewiesen werden.
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